Ein Übungsprogramm erstellen, ohne für jeden Schüler neu anzufangen
LehrkräfteZwei Schüler können dieselbe Notation mit unterschiedlichen Zielen spielen. Der eine lernt gerade die Koordination, der andere festigt den Groove in höherem Tempo. Wenn Sie den musikalischen Inhalt von den individuellen Zielen trennen, können Sie Ihre Vorbereitung wiederverwenden und trotzdem jedem eine passende Aufgabe geben.
Jeder Schüler legt für jede Lehrkraft fest, was er freigibt. Ergebnisse Ihrer Aufgaben sind sichtbar, wenn das Teilen beim Start aktiviert war und die Freigabe noch besteht. Der Schüler kann außerdem einzelne Einheiten aus seinem persönlichen Üben teilen und diese Freigabe wieder zurücknehmen.
Eine kurze, geordnete Folge vorbereiten
Ein Programm verbindet Übungen zu einer Folge, jeweils mit Tempo und Dauer. Sie können auch unabhängige Übungen vergeben, die einzeln angenommen und geplant werden; ein Programm behält seine Reihenfolge. Nutzen Sie den offiziellen Katalog oder eigene Inhalte aus der Werkstatt. Reine Metronomschritte sind in einem Programm nicht möglich.
Eine Folge kann von einem bekannten Motiv über eine Variation zu einer anspruchsvolleren Fassung führen. Eine allgemein gültige Reihenfolge gibt es nicht; wählen Sie eine, die an Ihren Unterricht anknüpft.

Ziele pro Schritt festlegen
Verschiedene Schwierigkeiten brauchen nicht dasselbe Tempo. Geben Sie jedem Groove ein eigenes Tempo und, je nach Ziel, eine Dauer in Minuten oder Takten. Bleiben Sie bei der gewählten Einheit: 16 Takte und fünf Minuten sind unterschiedliche Aufgaben, und ihr Verhältnis hängt unter anderem von Tempo und Taktart ab.
Ein optionales Zieldatum gibt eine gemeinsame Orientierung bis zur nächsten Stunde, ohne einen Termin im Kalender anzulegen.
Sie können pro Übung eine Vorbereitung mit Passage, Stimmen und Methode vorschlagen. Der Schüler darf sie anpassen; die Ergebnisse beschreiben die tatsächlich gespielten Bedingungen.
Beispiel: gleiche Musik, andere Ziele
Stellen Sie sich drei fiktive Grooves vor: ein Grundmotiv, eine Bassdrum-Variation und eine Version mit Ghost Notes. Für einen Schüler könnten Sie 70, 80 und 70 BPM mit jeweils 16 Takten vorgeben. Für einen anderen behalten Sie dieselben Grooves und verlangsamen nur die Variation auf 65 BPM.
Diese Zahlen zeigen, wie sich Aufgaben anpassen lassen; sie sind keine allgemeine Empfehlung. Jeder Schüler erhält seine eigene Aufgabe, und die Ergebnisse werden nicht in einer Rangliste verglichen.
Vergebene Aufgaben stabil halten
Individuelle Ziele ändern Ihr Ausgangsprogramm nicht. Eine vergebene Aufgabe behält Notation, Reihenfolge und Ziele so, wie der Schüler sie erhalten hat, auch wenn Sie später Ihre Bibliothek bearbeiten. Um eine Vorgabe zu ändern, vergeben Sie eine neue Aufgabe. So kann der Schüler Ihre privaten Inhalte in der erhaltenen Aufgabe nutzen, ohne dass Sie ihm Ihre ganze Bibliothek öffnen.
Die gespielten Schritte ansehen
Sehen Sie sich die vorhandenen Ergebnisse und die tatsächlich gespielten Tempi an. Beginnt der Schüler langsamer als vorgegeben, ist das ein Gesprächsthema, kein automatisches Scheitern. Ein Schritt ohne Ergebnis beweist nicht, dass anderswo nicht geübt wurde.
Für eine bewertete Einheit startet der Schüler die erhaltene Aufgabe mit seinem per MIDI angeschlossenen E-Drum-Kit in einer kompatiblen Umgebung. Für Ihre Vorbereitung und das Ansehen der Ergebnisse brauchen Sie kein angeschlossenes Schlagzeug. Besprechen Sie Änderungen im Unterricht oder über Ihren üblichen Kanal; eine Nachrichtenfunktion zwischen Lehrkraft und Schüler gibt es nicht.
Lesen Sie auch, wie Sie ein Zieltempo festlegen.