Ein Zieltempo festlegen, ohne Schlagzeugübungen auf BPM zu reduzieren
LehrkräfteEin Ziel von 90 BPM sagt allein noch nicht, was der Schüler schaffen soll. Welchen Groove soll er spielen? Über wie viele Takte? Worauf soll er bei Ghost Notes oder beim Timing achten? Zu einer brauchbaren Vorgabe wird das Tempo erst zusammen mit einem klaren Inhalt und genauen Übungsbedingungen.
Jeder Schüler legt für jede Lehrkraft fest, was er freigibt. Ergebnisse Ihrer Aufgaben sind sichtbar, wenn das Teilen beim Start aktiviert war und die Freigabe noch besteht. Der Schüler kann außerdem einzelne Einheiten aus seinem persönlichen Üben teilen und diese Freigabe wieder zurücknehmen.
Mit der Notation beginnen
Wählen Sie zuerst den Groove und die Schwierigkeit, die Sie im Unterricht wieder aufgreifen möchten. Sie können dasselbe Motiv in verschiedenen Tempi üben lassen oder ergänzende Grooves zu einem Programm verbinden. Wenn Sie verstehen wollen, was sich zwischen zwei Einheiten ändert, ändern Sie nicht gleichzeitig Notation und Tempo.
Ein Starttempo, das für alle Schüler passt, gibt es nicht. Ihre Beobachtung im Unterricht bleibt die Grundlage für ein passendes Ziel.
Drei Tempi unterscheiden
Das Zieltempo ist Ihre Vorgabe. Das Starttempo zeigt, wie der Schüler beginnt. Die tatsächlich gespielten Tempi beschreiben, unter welchen Bedingungen die gespeicherten Ergebnisse entstanden sind.
Das Vorbereitungstempo kann von diesem Ziel abweichen. Schritt für Schritt hat kein Metronom.
Fiktives Beispiel: Sie geben einen Groove mit 90 BPM über 16 Takte auf; der Schüler beginnt mit 75 BPM. Eine langsamere Einheit kann ein sinnvoller Zwischenschritt sein. Sie beweist noch nicht, dass der Groove bei 90 BPM gelingt, ist aber auch nicht automatisch ein Scheitern.
Eine Dauer samt Einheit ergänzen
Geben Sie je nach Vorgabe Takte oder Minuten an. Eine Taktzahl legt eine musikalische Menge fest, Minuten setzen einen anderen Rahmen. Bleiben Sie bei der gewählten Einheit, statt die eine ungefähr in die andere umzurechnen.
Die Dauer ist ein Übungsziel. Die Zeit zwischen Beginn und Ende einer Einheit kann Pausen enthalten und belegt kein ununterbrochenes aktives Üben.

Qualität bei vergleichbaren Tempi betrachten
Bevor Sie das Ziel erhöhen, sehen Sie sich die mittlere Abweichung, ihre Streuung und fehlende oder zusätzliche Schläge an, soweit diese Werte vorliegen. Bei einem Groove mit Ghost Notes können Dynamikdaten das Bild ergänzen, wenn das Kit richtig kalibriert ist.
Vergleichen Sie Einheiten mit derselben Version der Notation, bei vergleichbarem Tempo und bekannten Bewertungsregeln. Eine andere Bewertung nach geänderten Bedingungen bedeutet nicht zwangsläufig Fortschritt oder Rückschritt.
Die nächste Aufgabe mit dem Schüler festlegen
Sie können das Tempo beibehalten, den Inhalt kürzen, eine Schwierigkeit isolieren oder ein neues Ziel setzen. Das besprechen Sie im Unterricht; keine allgemeine Regel verlangt, nach jedem Ergebnis eine feste Zahl an BPM draufzulegen.
Der Lehrkräftebereich legt das nächste Tempo nicht automatisch fest. Eine bereits vergebene Aufgabe behält ihre Notation und ihre Ziele; mit einer neuen Aufgabe machen Sie den nächsten Schritt deutlich. Andere persönliche Einheiten bleiben privat, sofern der Schüler sie nicht einzeln für Sie freigibt, und eine Nachrichtenfunktion zwischen Lehrkraft und Schüler gibt es in eDrumWork nicht.
Erfahren Sie, wie Sie mehrere Ziele in einem Programm verbinden.